Astrid Lindgren hat einmal gesagt:

“Und dann muss man ja auch noch Zeit haben,

einfach da zu sitzen

und vor sich hin zu schauen.”

Kannst du das? Da sitzen und vor dich hinschauen?

Es ist herrlich!

Doch was soll das bringen, regelmäßig Zeit damit zu verbringen, sich einfach nur still in eine Ecke zu setzen und nichts zu tun? Geht das überhaupt: Nichts tun? Und was ändert sich in meinem Leben, wenn ich da sitze und nichts tue?

In diesem Artikel möchte ich diesen Fragen nachgehen und erforschen, warum Meditation gerade in der Schwangerschaft so wertvoll ist. Regelmäßig zu sitzen und nichts zu tun, kann große Veränderungen in deine Schwangerschaft und dein Leben bringen.

Denn, wie Friedrich Nietzsche es ausdrückte:

“Der Weg zu allem Großen geht durch die Stille.”

Ist nicht die Geburt deines Babys etwas wirklich, wirklich Großes?

Also warum sollte die Stille nicht ihren Platz auf diesem Weg einnehmen?

Das sind meine Gründe, warum Meditation für mich in die Zeit der Schwangerschaft gehört:

1. Zeit mit mir

Wenn ich meditiere gehört diese Zeit mir. Ich kann nur meditieren, wenn ich meine Ruhe habe, ungestört bin, alles ausschalte, was mich stören könnte. Mein Handy geht in den Flugmodus, ich fahre runter. Ich bin es mir wert, Zeit mit mir zu verbringen. Schließlich bin ich der wichtigste Mensch in meinem Leben.

Wer ist der wichtigste Mensch in deinem Leben?

2. Sie erdet mich

Meditation in der Schwangerschaft erdet dich

Wenn ich meditiere, dann erdet es mich. Ich fühle mich verbunden, mit der Erde die mich trägt. Ich lasse meine Schultern sinken und atme tief. Mit einem Seufzer löst sich alles Schwere, was ich mit mir herum schleppe. Was für eine Erleichterung, dass die Erde trägt und mir Halt gibt. Zu meditieren lässt Ruhe in mir einkehren und schenkt mir Gelassenheit. Nicht nur im Moment der Meditation.

Es ist, als ob sich ein unsichtbarer Akku neu lädt und Energie bereithält, die mir im Alltag zur Verfügung steht. Ist mein Akku voll und ich habe genügend “Erdung” gespeichert, haut mich so schnell nichts um. Ich ruhe in mir. Atme tief. Und finde Antworten auf alle Fragen.

Wie findest du Antworten auf deine Fragen?

3. Sie führt mich nach innen

Die Meditation führt mich zu meinem innersten Kern. Zu dem, was mich als Mensch ausmacht. Zu einem Ort, an dem es ganz still wird. Dort fühle ich mich geborgen und sicher. Unabhängig von dem, was im außen geschieht, spüre ich hier: Ich bin in Ordung!

Im außen kann so vieles ins Wanken geraten: Menschen stellen mich vor Herausforderungen, das Leben fordert mich, Hindernisse scheinen zu groß und unüberwindbar. All das lasse ich hinter mir, wenn ich still sitze. Es stellt sich ein Gefühl von Richtigkeit ein und ich bin mir sicher, dass das Leben es gut mit mir meint.

Kennst du dieses Gefühl?

4. In der Stille entdecke ich mein Bauchgefühl

Meditation verbindet mich mit meiner inneren Weisheit. Mit dem, was wir Intuition oder Bauchgefühl nennen. Wenn es still in mir wird und die Alltagsgedanken zur Ruhe kommen, dann entdecke ich, was da noch ist. Was gehört werden will. Wohin mein Geist wandert, wenn ich geschehen lasse. Ich entscheide selbst, welche Gedanken ich zulasse. Welche Bilder ich wie Wolken ziehen lasse und welche ich betrachten mag.

Wenn ich geführte Meditationen nutze, staune ich über die Bilder und Antworten, die ich in mir trage. Sie tauchen aus mir auf. Sind authentisch und rein. Ohne, dass mein Verstand sie analysiert, filtert oder zurechtschustert. Einfach aus dem Bauch heraus. Ganz ich.

Wie findest du den Zugang zu deiner inneren Weisheit?

5. Ich spüre, was ich brauche

Die Meditation öffnet einen Raum, in dem ich zu mir finde. Wenn ich bei mir bin und meiner Intuition lausche, dann weist sie mir die Richtung. Ich erhalte Antworten auf meine Fragen, spüre einen Mangel, sehne mich nach einer Erfahrung, vertiefe eine Erkenntnis.

Meditierend finde ich heraus, was ich brauche.

Ein erster, wertvoller Schritt, um gut für mich zu sorgen. Wenn ich sehen kann, was mir fehlt, Angst macht oder was ich möchte, kann ich ganz konkrete Schritte gehen, diese Dinge zu verändern.

Nachdem ich meine Augen geöffnet habe, räkle ich mich und mein Alltag hat mich wieder. Dort sorge ich dafür, die Erkenntnisse der Meditation auch umzusetzen. Ich bitte um Hilfe und sage Nein. Ich lasse los und bin motivierter. Ich gehe meinen Weg selbstbestimmt, weil ich mir meiner Selbst bewusster bin.

Woher holst du dein Selbst-Bewusstsein?

6. Meditation stärkt den Kontakt zum Baby

Meditation in der Schwangerschaft stärkt den Kontakt zum Baby

Ich habe Meditation in einem Achtsamkeitstraining kurz vor meiner zweiten Schwangerschaft entdeckt. Mit Baby im Bauch habe ich mir regelmäßig bewusste Auszeiten genommen. Geführten Meditationen aus der Hypnobirthing Methode nahmen mich an der Hand. Es war genau das, was ich brauchte: leicht umsetzbar, auch für mich als  Anfängerinnen geeignet, inhaltlich für mich gemacht. Ich tauchte ein in die inneren Bilder und fühlte mich verstanden.

Oft nährte die Meditation genau das, was ich im Moment brauchte. Es gelang mir leichter, mit meinem Baby in Kontakt zu kommen, mein Vertrauen zu vertiefen und zu fühlen, dass wir beide ein unschlagbares Team sind. Wenn ich während meiner Schwangerschaft meditierte, fühlte ich mich meinem Baby auf ganz besondere Art und Weise nah.

Wann fühlst du dich mit deinem Baby verbunden?

7. Eine Schatztruhe für die Geburt

Meditationen in der Schwangerschaft zu nutzen, hat mir unzählige Techniken beschert, die ich wie kleine Schätze in mir trug. Über Wochen und Monate hatte ich sie entdeckt, geborgen und von Staub befreit. Ich hatte sie blank poliert und sie in meiner Geburtsvorbereitungskiste bereitgelegt für den großen Moment. Schon in meiner Schwangerschaft freute ich mich unendlich über den Reichtum, den sie mir schenkten.

Es gab Tage, da wollte ich ein Berg werden - und ich wurde ein Berg. Und solche, da wünschte ich mir Schutz - also legte ich meinen Schutzmantel um. Am Tag aber, als mein Sohn sich auf den Weg machte, war ich reich. Ich musste nur noch meine Schatztruhe öffnen und da waren sie: All die Möglichkeiten, die mir halfen, die Geburtsreise meines Babys zu meistern.

​Meditation in der Schwangerschaft ist Geburtvorbereitung

Regelmäßig zu meditieren war für mich ein wertvoller und unentbehrlicher Teil meiner Geburtsvorbereitung. Mit Hilfe der Meditation lernte ich, die Kraft der inneren Bilder zu nutzen. Ich konnte in der Schaltzentrale meines Unterbewußtseins meinen Schmerz regulieren. Und mein Muttermund wurde zu einer Blüte, die sich mit jeder Wehe weiter öffnete. Ich hatte ein Déjà-vu das mich beflügelte, als ich realisierte, dass meine Geburtsvision in diesen Stunden wahr wurde. Dass ich mitten drin steckte, in dieser wundervollen Reise, die ich mir so viele Male ausgemalt hatte in meinen Meditationen.

Steter Begleiter, mein Atem. Der mich in so vielen Meditationen entspannt hatte, der mir so vertraut war, der mein Anker wurde. Als die Wehen stärker wurden, konnte ich mich an ihm festhalten. Ein verlässlicher Freund an meiner Seite. Wie von alleine tauchten in meinem Geist Botschaften auf, die mich stärkten. Meine innere Stimme flüsterte mir zu: “Ich werde ganz weit, mein Baby findet mühelos den Weg nach draußen.” Ich fühlte mich verbunden mit meinem Baby. Spürte, dass es ihm gut ging und wir diese Reise gemeinsam vollenden würden. Und so war es. Genau so.

Hast du schon eine Schatztruhe für die Geburt deines Babys?

Womit füllst du sie?

Probier es einfach aus - meditiere!

Ich wünsche dir viel Freude beim Nachforschen und Ausprobieren, beim Atmen und nichts tun. Beim Entdecken deiner inneren Welt.

Schreib mir, wie es dir damit geht, regelmäßig Zeit mit dir selbst zu verbringen.

Meditierst du schon oder grübelst du noch?

Wenn einfach nur dasitzen dir doch zu langweilig oder zu schwierig erscheint, dann haben wir Etwas für dich. Etwas, das dich dabei unterstützt, den Einstieg in die Meditation zu finden, dir eine bewusste Auszeit zu nehmen und deine Schatztruhe zu füllen.

Mit dieser geführten Meditation kannst du heute direkt anfangen.

Nach und nach wirst du von allen positiven Effekten der Meditation in der Schwangerschaft profitieren. Dich deutlich entspannter fühlen, deine Akkus regelmäßig neu laden und Sicherheit in dir finden. Nach und nach kannst du dich so in Stille auf den großen Moment der Geburt vorbereiten.

Ich wünsche dir von Herzen eine achtsame Reise und viele stille, nährende Momente.

Erwarte eine Zeit voller Wunder!

Simone

Über uns

Wir sind Simone Vogel (li) & Cerstin Jütte (re) und die Gründerinnen von NONAWUNDER

Wir unterstützen dich darin eine Schwangerschaft in guten Hoffnung zu erleben und dich ganzheitlich auf deine Geburt und das Wochenbett vorzubereiten. 

Wir haben es geliebt, mit Wunder im Bauch zu meditieren und uns zu erden. Und diese bewussten Auszeiten zu gönnen und dabei die Schatztruhe unserer Geburtsvorbereitung nach und nach zu füllen.

Gerne unterstützen wir dich dabei, den Einstieg in die Meditation zu finden!

Unser Motto: Erwarte eine Zeit voller Wunder!