Wenn jemand dir erzählt, dass er seine Zahn-OPs in einem Tattoostudio machen lässt, findest du das schräg - oder?

Welche Kompetenz hat Harry vom Tattoostudio um die Ecke in Sachen Zähne?

Er kann mit kleinen, brummenden Geräten umgehen und hat ein ruhiges Händchen.

Überzeugt dich nicht?

Mich auch nicht.

Wenn Frauen schwanger sind, passiert etwas Ähnliches.

Sie gehen zum Gynäkologen - weil der irgendwas mit Verhütung, Gebärmutter und Ausfluss zu tun hat.

Ich hab gar nichts gegen Harry vom Tattoostudio und auch nichts gegen Gynäkologen. Doch ihr selbstverständlicher Einsatz nach dem positiven Schwangerschaftstest überzeugt mich überhaupt nicht.

Warum?

Weil für Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett Hebammen tausendmal kompetenter sind. Es gibt (mindestens) 17 gute Gründe, dich von einer Hebamme begleiten zu lassen, sobald du schwanger bist. Du wirst staunen, was eine Hebamme alles kann und verstehen, warum sie für dich jetzt goldrichtig ist.

Grund Nr.1 Hebammen sind Frauen

Schwangersein ist Frauensache. Überall auf der Welt empfangen Frauen Kinder. Wir tragen sie unter unserem Herzen und bringen sie zur Welt.

Überall auf der Welt war es üblich, dass Frauen andere Frauen dabei unterstützen. Mütter ihre Töchter, Tanten ihre Nichten, die große Schwester ihre kleine, die geburtserfahrenen Frauen der Gemeinschaft die jüngeren.

Hier wird kein medizinisches Wissen weitergegeben, hier geht es um Lebensweisheit, Frausein und eine echte Begleitung in wichtigen Lebensphasen. Neues Leben in die Welt zu tragen ist wichtig. Und es ist Frauensache.

Du bist schwanger? Lass dich bei dieser Sache von einer Hebamme begleiten.

Jetzt kannst du sagen: Aber meine Ärztin ist auch eine Frau.

Das mag sein, aber sie ist nicht die Fachfrau, die du brauchst.

Grund Nr.2 Hebammen sind Fachfrauen

Hebammen sind Fachfrauen für den Lebensabschnitt Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Sie lernen in ihrer dreijährigen Ausbildung alles, was es braucht, um dich als Schwangere kompetent zu betreuen.

Leider haben wir das in Deutschland nicht auf dem Schirm. Unser Gesundheitssystem ist so organisiert, dass Frauenärzte und Frauenärztinnen als kompetent bei Schwangerschaften gelten.

In Holland ist das anders. Dort gehen alle schwangeren Frauen zur Hebamme, weil sie die Fachfrau ist. Hebammen sehen die Stärken und Ressourcen von Schwangeren und ihren Babys, ohne stets die Abweichung von der Norm zu suchen. Wenn der Rat eines Arztes sinnvoll erscheint, verweisen sie weiter. 

Du bist schwanger und gehst zum Arzt? Es ist, wie wenn du Pizza im Biergarten isst. Man kann sie essen und es sieht wie Pizza aus. Aber mit einer leckeren Steinofenpizza vom Italiener hat es überhaupt nichts zu tun.

Stehst du auf leckere Pizza? Dann geh zum Italiener.

Stehst du auf eine entspannte, natürliche Schwangerschaft? Dann such dir eine Hebamme!

Grund Nr.3 Hebammen wissen, wie es geht

Ein Arzt ist ein Spezialist für Krankheiten. Er erkennt, wann etwas nicht in Ordnung ist, ordnet diese Symptome einer Krankheit zu und hat im Idealfall eine sinnvolle Behandlungsmethode oder ein Medikament in seiner Schublade.

Normal verlaufende Schwangerschaften und natürliche Geburten sind nur ein winziger Teil seiner Ausbildung. Eine natürliche Geburt bekommt ein Medizinstudent so oft zu sehen, wie Forscher einen Amurleoparden in freier Wildbahn.

Hebammen befassen sich drei Jahre lang mit nichts anderem. Sie wissen, was bei einer Schwangerschaft körperlich und psychisch so alles abgeht. Sie kennen die Bandbreite, die Geburten haben, wissen um die Individualität jeder Frau und verstehen die natürlichen Zusammenhänge. 

Wenn du dir eine entspannte Schwangerschaft und eine natürliche Geburt für dich und dein Baby wünschst, dann ist eine Hebamme für dich die erste Wahl.

Denn sie weiß, wie das geht.

Grund Nr.4 Hebammen können alles

Naja, fast.

Eine Hebamme führt alle Vorsorgeuntersuchungen durch, die in den Mutterschaftsrichtlinien vorgesehen sind. Sie stellt die Schwangerschaft fest und überreicht dir deinen Mutterpass.

Sie misst deinen Blutdruck, kontrolliert dein Gewicht, findet den ph-Wert in deiner Scheide heraus und bestimmt den Zuckerwert im Urin. Sie tastet den Stand deiner Gebärmutter und die Lage deines Babys, misst deinen Bauchumfang und schätzt die Fruchtwassermenge ein. Auf Wunsch führt sie auch vaginale Untersuchungen durch. Mit dem Höhrrohr oder einem CTG-Gerät hört sie die Herztöne deines Babys und beobachtet, ob es dir und deinem Baby gut geht.

Sie kann also alles, was du in deiner Schwangerschaftsvorsorge brauchst.

Grund Nr.5 Hebammen verlassen sich auf ihre Sinne

Eine Hebamme hat in ihrer Ausbildung gelernt, sich auf ihre Sinne zu verlassen. Sie vertraut nicht blind technischen Geräten. Hebammen tasten, sehen und hören und nehmen viel mehr wahr, als dies technische Geräte tun.

Du und dein Baby, ihr seid eine unzertrennliche Einheit.

Die Hebamme nimmt diese Einheit wahr und hat euch als Ganzes im Blick. Die Oberschenkellänge deines Babys ist nur ein Wert, der auch falsch sein kann. Der Gesamteindruck von Mutter und Kind ist ein lebendiges Bild.

Dieses Bild betrachtet eine Hebamme, professionell und zuversichtlich.

Sie hat dich und dein Baby im Blick.

Grund Nr.6 Hebammen machen keinen Ultraschall

Es gibt eine Sache, die Hebammen nicht machen: Sie führen keine Ultraschalluntersuchungen durch. Und das ist gut so, denn viele Ärzte haben verlernt, die Lage eines Babys im Bauch ohne Ultraschallgerät zu ertasten. Eine Hebamme kann das, siehe Grund Nr.5.

Außerdem läufst du viel weniger Gefahr, zur Kundin für unzählige IGeLeistungen, sinnlose Zusatzuntersuchungen und kostenspielige 3-D-Babywatching-Angebote zu werden. Spart Geld und Nerven und reduziert quasi automatisch den Stress in der Schwangerschaft.

Möchtest du die drei Ultraschalluntersuchungen, die die Mutterschaftsrichtlinien vorsehen, wahrnehmen? Dann tust du das bei deinem Arzt - es spricht nichts dagegen.

Deine Hebamme hilft dir bei den restlichen Untersuchungen, die Sicherheit in dir zu finden. Sie unterstützt dich dabei, darauf zu vertrauen, dass du die Expertin für dich und dein Baby bist.

Du kannst selbst beurteilen, wie es euch geht.

Ganz ohne Ultraschallgerät.

Grund Nr.7 Hebammen sehen mehr als den Mutterpass

Eine Hebamme hat sich in ihrer Ausbildung auch mit den psychischen Prozessen rund um das Mutterwerden beschäftigt. Deine Sorge um das Baby und die Stimmungsschwankungen, das diffuse Gefühl der Überforderung und die Angst vor den Schmerzen bei der Geburt - all das ist einer Hebamme nicht fremd.

Eine Hebamme ist kein Ersatz für deine beste Freundin. Trotzdem hat sie ein offenes Ohr für deine Fragen und kann dir wertvolle Impulse geben. Brauchst du weitere Hilfestellungen im Umgang mit der neuen Lebenssituation, weiß deine Hebamme sicher, an wen du dich wenden kannst.

Eine Schwangerschaft ist mehr als Blutwert, Bauchumfang und Fruchtwassermenge. Die Zahlen in deinem Mutterpass sagen nichts darüber aus, wie es dir wirklich geht.

Deine Hebamme weiß das und hat auch deine Seele im Blick.

Grund Nr.8 Deine Hebamme kennt Tipps & Tricks

Zu den ersten Schwangerschaftsanzeichen gehören nicht selten auch unerfreuliche Details: Zahnfleischbluten und Verstopfung, Schmierblutung und Haarausfall. Deine Hebamme beruhigt dich und erklärt dir, was die Unreinheit deiner Haut mit dem Baby in deinem Bauch zu tun habt.

Wenn sich Schwangersein manchmal doch wie Kranksein anfühlt, ist es nicht immer nötig, in den Medizinschrank zu greifen. Ganz oft haben Hebammen Tricks auf Lager und wissen zum Beispiel, wie du mit einer Änderung deines Speiseplans deine Heißhungerattacken im Zaum hältst. Es gibt Rezepte für Schwangere, die dir helfen, die Nährstoffe aufzunehmen, die du brauchst und einem Mangel vorbeugen.

Auch gegen Übelkeit in der Schwangerschaft gibt es zahlreiche Hausmittel. Nicht selten haben Hebammen Zusatzausbildungen, kennen sich aus mit Homoöpathie oder Schüsslersalzen. Damit zeigen sie dir Wege auf, deinen Körper auf natürliche Weise zu unterstützen.

Dann braucht es keine bunten Pillen oder Nahrungsergänzungsmittel.

Besser ist die Hebamme, die Tricks auf Lager hat.

Grund Nr.9 Vorsorge bei der Hebamme - die natürlichste Sache der Welt

Viele Hebammen besuchen ihre Frauen zur Schwangerschaftsvorsorge zuhause.

Ein Vorsorgetermin in den eigenen vier Wänden ist gefühlsmäßig etwas komplett anders, als der Gang zum Arzt.

Logisch, oder?

Du musst dir das kurz vorstellen: Es klingelt und du öffnest deiner Hebamme die Tür. Sie setzt sich mit dir an deinen Ess- oder Couchtisch und fragt dich wie es dir geht. Besonderheiten, Befindlichkeiten, Fragen. Du pieselst auf deinem Klo in einen Becher und hältst einen Teststreifen hinein. Zurück im Wohnzimmer misst die Hebamme deinen Bauchumfang und tastet nach deinem Baby. Sie dokumentiert, was es im Mutterpass festzuhalten gibt.

Kannst du dir das vorstellen? Mal ehrlich: Stressfreier gehts doch nicht.

Ich habe die Vorsorgetermine geliebt.

Da hat jemand Anteil genommen, wollte wirklich wissen, wie es mir geht, war da, um auf meine Fragen zu antworten. Ich habe eine wirklich tolle Frauenärztin, aber so wohl wie zuhause habe ich mich in einer Arztpraxis noch nie gefühlt.

Du?

Grund Nr.10 Hebammen schenken dir Zeit

Solche Termine sind für dich ein Heimspiel. Bis die Hebamme kommt, kannst du noch den Geschirrspüler ausräumen oder bei YouTube vorbeischauen. Du nutzt die Zeit sinnvoll. Musst nicht in abgegriffenen Klatschzeitschriften blättern, bis du endlich an der Reihe bist.

Deine Hebamme hat Zeit für Beziehung. Sie hat Zeit für deine Fragen. Die Atmosphäre ist lockerer und in deiner natürlichen Umgebung bist du entspannter. Das merkt auch dein Baby und so tust du ihm etwas Gutes, wenn du den Stress, der oft mit einem Arztbesuch einhergeht, reduzierst.

Eine Hebamme bringt Zeit mit.

Grund Nr.11 Eine gute Hebamme ist immer für dich da

Auch dann, wenn du unsicher bist, ob Schmierblutungen und Ausfluss ok sind oder, wenn eine Blutung auftritt. Deine Hebamme ist rund um die Uhr für dich erreichbar. Du kannst ihr eine Nachricht auf ihrem Anrufbeantworter hinterlassen und sie wird dich zurückrufen.

In diesen besonderen Situationen ist es beruhigend, einen direkten Draht zu haben. Zu jemandem, der sich auskennt. Deine Hebamme wird dich beruhigen und ihr werdet herausfinden, welche Art der Unterstützung du jetzt brauchst.

Sie hat ein offenes Ohr und die nötige Fachkompetenz um zu entscheiden, wann der Gang zu einem Arzt angebracht ist.

Gemeinsam und in Ruhe entscheidet ihr, was zu tun ist.

Grund Nr.12 Hebammen werden von der Krankenkasse bezahlt

Hebammen werden von der Krankenkasse bezahlt.

Ein Termin mit der Hebamme ist also keine Extrawurst, sondern ganz normale Kost.

Die drei Ultraschalluntersuchungen, die in den Mutterschaftsrichtlinien vorgesehen sind, kannst du in einer Arztpraxis durchführen lassen. Wenn du sie in Anspruch nehmen möchtest. Für alle anderen Vorsorgetermine bist du bei einer Hebamme in besten Händen und bezahlst keinen Cent extra.

Grund Nr.13 Deine Hebamme - Hilfe bei der Entscheidungsfindung

Deine Hebamme kennt die Bedingungen vor Ort. Sie hat einen Überblick darüber, welche Möglichkeiten du hast, um dein Baby zur Welt zu bringen. Sie kann dir etwas über die Kliniken in deiner Nähe erzählen, vielleicht gibt es ein Geburtshaus.

Wenn du sie fragst, kann sie dir einen Kinderarzt empfehlen oder eine Stillberaterin, die dich bei einem guten Stillstart begleiten kann. Solche “Insider-Informationen” sind unbezahlbar.

Und auch wenn derartige Empfehlungen offiziell nicht erwünscht sind, sind sie in jeder Branche üblich. Es liegt nahe, deine Hebamme nach einem guten Kinderarzt zu fragen.

Und nicht den Schornsteinfeger.

Grund Nr.14 Hebammen bieten an: Geburtsvorbereitung & Co.

Braucht man eine Hebamme?

Viele Hebammenpraxen verfügen über ein reichhaltiges Kursangebot.

Da gibt es Geburtsvorbereitungskurse, Schwangerenyoga, Säuglingspflegekurse und Rückbildung. Manchmal triffst du sogar auf bauchtanzende Schwangere oder spezielle Angebote wie Hypnobirthing-Kurse, die dir helfen, dich auf eine sanfte Geburtsreise vorbereiten.

In den Kursen lernst du andere Schwangere kennen und nicht selten entstehen Freundschaften fürs Mamaleben. Nach der Geburt trifft man sich bei der Rückbildungsgymnastik wieder.

Hat die Hebamme eine Zusatzausbildung, bietet sie Akkupunktur an, um beschwerliche Begleiterscheinungen zu lindern oder den Körper auf die Geburt vorzubereiten. Du kannst lernen, dein Baby zu massieren und erste Hilfe zu leisten.

Was bieten die Hebammen in deiner Nähe an?

Grund Nr.15 Hebammen begleiten Geburten

Spätestens im Kreißsaal wirst du - hoffentlich- auf eine Hebamme treffen.

In Deutschland gilt die Hinzuziehungspflicht. Das bedeutet: Keine Geburt darf hierzulande ohne die Anwesenheit einer Hebamme stattfinden. Ärzte sind verpflichtet, eine Hebamme hinzuzurufen, wenn ein Kind zur Welt kommt. Nur im äußersten Notfall begleiten sie eine Geburt alleine.

Im Gegensatz dazu dürfen Hebammen völlig eigenverantwortlich Geburten leiten. Sie sind eben die Meisterinnen, wenn es um Geburt geht. 

Egal ob im Kreißsaal, im Geburtshaus oder bei einer Hausgeburt: Hebammen stehen dir zur Seite und haben ein Auge darauf, dass es dir und deinem Baby jederzeit gut geht.

Wie eine Hebamme arbeitet und welche persönliche Haltung sie hat, hängt sehr davon ab, welche Erfahrungen sie gemacht hat und wo sie arbeitet. In einem Level 1 Haus mit Neugeborenen-Intensivstation und vielen Frauen, die mit Vorerkrankungen und Risikofaktoren in den Kreißsaal kommen, wirst du andere Herangehensweisen finden, als bei einer erfahrenen Hausgeburtshebamme, die seit 30 Jahren Wassergeburten betreut und Frauen zuhause begleitet.

Hier gilt es gut zu spüren, was du dir für die Geburt deines Babys wünschst. Welche Vision für die Geburt hast du und wer soll dich dabei begleiten, dein Baby zur Welt zu bringen? Die Entscheidung über den Geburtsort bringt automatisch viele Vorgaben mit sich, die du dir “mitbuchst”.

Mit diesen Vorgaben und den anwesenden Hebammen wirst du dann leben.

Und gebären.

Grund Nr.16 Hebammen machen Geburten sicher

Studien haben ergeben: Eine Geburt wird sicherer, wenn Gebärende und Betreuende sich kennen.

Wenn ein Vertrauensverhältnis zwischen dir und deiner Hebamme gewachsen ist, fällt es dir leichter, loszulassen. Du fühlst dich sicher und geborgen und kannst dich besser auf die Geburtsreise einlassen.

Eine vertraute Hebamme kennt deine Vorstellungen und Wünsche. Sie wird dich dabei unterstützen, eine Geburt zu erleben, die deiner Vorstellung am nächsten kommt. In einer Atmosphäre, die dir Sicherheit schenkt, kannst du den Schmerzen bei der Geburt besser begegnen und die Geburt wird leichter.

Bei Frauen, die ihre Babys mit einer vertrauten Hebamme gebären, kommen weniger Schmerzmittel und medizinische Interventionen zum Einsatz. Diese Frauen geben nach der Geburt eine höhere Zufriedenheit an.

Wenn du gute Bedingungen für eine natürliche Geburt möchtest, solltest du dich so früh wie möglich umsehen und herausfinden, an welchem Ort eine Hebamme rund um die Uhr an deiner Seite bleibt, bis dein Baby geboren ist.

Finde diesen Ort.

Er ist oft näher, als du glaubst.

Und bereite dich auf deine Traumgeburt vor.

Grund Nr.17 Mit Hebamme durchs Wochenbett

Nach der Geburt beginnt das Wochenbett. Eine Zeit der Erholung und des Kennenlernens. Der Fachbegriff für diese wunderschönen Dinge lautet: Bonding.

Alles dreht sich um die Bindung zwischen dir und deinem Baby.

In den ersten Tagen werdet ihr euch langsam in der neuen Situation einfinden. Wieder ist die nachsorgende Hebamme die Fachfrau an eurer Seite. Sie behält das Gewicht deines Babys im Auge, leitet dich beim Stillen an und versorgt den Nabel.

Hast du Geburtsverletzungen, gibt deine Hebamme dir Tipps, wie du dich pflegen kannst und zeigt dir, was die Wundheilung unterstützt. Sie kann dir Übungen an die Hand geben, mit denen du deinen Beckenboden stärken und deinem Körper helfen kannst, auf sanfte Art und Weise wieder zu seiner Form zu finden.

Wie kannst du dein Baby am besten ablegen, wickeln, tragen und baden?

Frag deine Hebamme.

Sie zeigt es dir.

Wer sucht der findet: Eine gute Hebamme

Ein Hoch auf dich, wenn du bis hierhin gelesen hast.

Fragst du dich immer noch, ob man eine Hebamme braucht?

Die Antwort kennst du jetzt.

Man braucht sie nicht - Frau schon.

Vor allem, wenn sie schwanger ist.

Wenn du also noch keine Hebamme an deiner Seite hast, dann lautet dein wichtigstes To-Do für diese Woche: Such dir eine Hebamme!

Viel Erfolg bei der Hebammensuche wünscht Dir Simone von NONAWUNDER

P.S.: Von ihrer persönlichen Erfahrung mit Hebammen in insgesamt drei Schwangerschaften berichtet dir Cerstin in ihrem Video “Braucht man eine Hebamme? Meine Erfahrung”. Schau es dir jetzt an und überzeuge dich davon, dass eine hebammenbegleitete Vorsorge total die Bereicherung ist: Für dich und dein Baby! Hier gehts zum Video.

Über mich

Simone Vogel (li) ist Autorin dieses Artikels und mit Cerstin Jütte (re) Hebammen- Fan und Gründerin von NONAWUNDER

​Ich dufte die Vorzüge einer hebammenbetreuten Schwangerschaft zweimal erleben. Entspannt, natürlich und meistens in den eigenen vier Wänden, habe ich jeden Termin mit meiner Hebamme genossen.

Ich durfte zwei sehr unterschiedliche Geburtserfahrungen machen und weiß wovon ich spreche, wenn ich behaupte: ​Mit einer vertrauten Hebamme zu gebären, macht einen riesigen Unterschied.

Deshalb mein Tipp:  Such dir eine Hebamme, die dich begleitet und erwarte eine Zeit voller Wunder!